Elberadweg 2017 

03.06.2017 Elke ist Fit und hoch motiviert, wir starten unsere Tour um 06.30 Uhr mit dem Fahrrad zum Bahnhof Nürtingen!

Vom Bahnhof Bad Schandau, geht es erstmal nach Krippen ins Hotel Erbgericht!

Von dort aus soll es los gehen, mit der 1 Etappe Elberadweg bis Meißen.

04.06.2017 Etappe 1

Wir sind nach einem reichhaltigen Frühstückt bei Regen in Krippen zur ersten Etappe gestartet.

Leider haben wir uns gegen die Fähre entschieden, da wir den Rat eines Einheimischen gefolgt sind. Der Preis für diese Entscheidung, wir durften unsere Fahrräder über die Felsenbühne Rahten schieben! Danach waren wir geheilt und haben uns an meinen Plan gehalten!

Gegen Mittag kam dann auch die Sonne und begleitete uns nach Meißen, wo wir am späten Nachmittag ankamen.

Erstmal einen kleinen Stadtbummel durch die Stadt dann zum Schloss und letztendlich zum Abendessen im Grüner Humpen. Ein nettes Lokal mit einen kleinen Innenhof schön gemütlich.

Unsere Unterkunft für die Nacht "Altstadt Herberge", ein in die Jahre gekommene Herberge! Für eine Nacht, erfüllt sie ihren Zweck. (Dusche, Bett, Frühstück) 

05.06.2017 Etappe 2

Erstmal ist Frühstück angesagt, wer allerdings glaubt in Ruhe Frühstücken, der wird nach 30 min. aufgefordert vom Hausherrn fertig zu werden, den andere wollen auch noch :-( 

Ich lasse mich nicht hetzen und trinke in Ruhe mein Kaffee aus! Dann werden die Fahrräder gesattelt. Um 09.00 Uhr geht’s bei Sonnenschein los Richtung Torgau!

Mittags finden wir dann auch ein schönes Bänkle zum Vespern, so das Elke wieder gestärkt, dass letzte Drittel bis Torgau wie im Flug schafft.

In Torgau angekommen beziehen wir unsere Unterkunft im Hotel-Pension zum Markt (Bett&Bike). Nach Stadtbesichtigung und ein tolles Essen mit Jever Bier, geht es ins Bett. 

06.06.2017 Etappe 3

Obwohl die Sonne scheint ist es recht frisch, so das Elke lieber drinnen Frühstücken möchte. Elke freut sich, dass Sie es super von der Kondition her schafft. (vor 10 Tagen Chemo)

Aber auch auf die Stadt Wittenberg ist Sie gespannt. Es läuft auch an diesem Tag wie am Schnürchen. In einem kleine Kaffee haben wir uns einen Cappuccino gegönnt. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, der Elberadweg ist Super beschildert ich brauche meine Unterlagen / Handy kaum! 

In Wittenberg an der Unterkunft (Handwerkerhof Pfaffengasse 5 Jörg Dahms) angekommen empfängt uns der Haus Herr samt Hund "oh Sie sind schon da, ich wollte gerade Einkaufen gehen!

Dann zeige ich Ihnen erstmal Ihr Zimmer und wo Sie Frühstücken werden. Der Weg zum Frühstücksraum geht hier übers Gerüst! Ich muss lachen, als Mann vom Bau für mich kein Problem aber Elke :-((

Als die Förmlichkeiten erledigt waren bekamen wir noch Tip's für die Stadtbesichtigung. 

Die Begeisterung für diese Stadt hält sich in Grenzen, um nicht zu sagen Enttäuschung macht sich breit! So gut wie keine Fachwerkhäuser mehr zu entdecken. 

Elke entdeckte beim Rundgang durch die Stadt ein nettes Lokal zum Abendessen. Beim Frühstück durften wir dann miterleben, dass man wenn man will mit sehr wenig Strom auskommen kann. Herr Dahms versucht alles ohne Strom zu erledigen, Kaffee wird von Hand gemahlen, Brot mit dem Messer geschnitten etc..

07.06.2017 Etappe 4

Auf nach Barby, die Wolken hängen tief aber es war trocken. Am Forsthaus (Einkehrmöglichkeit) angekommen wird erstmal Kaffee getrunken und das war richtig so, keine 5 min. später fing es an zu regnen!

Also wiedermal die richtige Entscheidung getroffen, nach 20 min inkl. ein tolles Gespräch mit Brüder aus Baden Württemberg die die Elbe von der Mündung zur Quelle machten, war dann auch der Regen vorbei.

Schloss Wörlitz haben wir mit einem Spaziergang beglückt und gleichzeitig genutzt um eine kleine Stärkung zu uns zunehmen. Bei wunderbar strahlender blauer Himmel kommen wir in Barby an. 5 Sterne Pension so die Werbung auf der HP.

Sehr schönes Zimmer, bei der Frage nach einer Möglichkeit wegen Kaffee bekamen wir zu unsere Freude setzen Sie sich draußen auf die Terrasse ich bringe Ihnen Kaffee! (Elke hatte unterwegs schon Kucken gekauft) Bei der Frage wegen Frühstück kam dann die Diskussion  erst 08.00 dann 08.15 und dann kamen Stammgäste somit wurde kurzerhand unsere Zeit auf 08.45 Uhr verschoben.

Außerdem sollten wir zu 8 an einem Tisch 90 x 140 cm gemeinsam frühstücken, da war bei mir der Kohl fett!

Ich habe verzichtet und als Elke mit Frühstück fertig war, kam die Rechnung inkl. Kaffee am Nachmittag und mein nicht eingenommenes Frühstück. :-(

08.06.2017 Etappe 5

Bergfest!

Start bei bewölkten Himmel und bewölkte Stimmung Richtung Magdeburg! Elke holt noch schnell Getränke und zur Aufheiterung der Stimmung bringt sie mir Rosinenbrötchen mit! (Sie weis wies geht)

Dieser Tag soll nicht rund laufen. Magdeburg ist keine schöne Stadt für Fahrradfahrer! Bei der Frage nach der Fußgängerzone hatte ich den Eindruck die wussten gar nicht was ich wollte, so wurde mir mitgeteilt die Hauptstraße durch Magdeburg sei die erfragte Zone.

Somit sind wir dann weitergefahren! Dann die vielen Baustellen sowie die sehr schlecht Beschilderung ewig kreuz und quer durch die Stadt. Zur Krönung des ganzen wurden dann aus geplanten 52 km 87 km, da ich bei Komoot auch noch einen falschen Ort eingegeben hatte :-(.

Aber wir sind Kämpfer und sind am Spätnachmittag angekommen. Auch die Qualität vom Elberadweg soll nicht unbemerkt bleiben! Top ist alles was man sagen muss! Trotz allem haben wir noch eine Ortsbesichtigung gemacht, die aber auch in 20 min. erledigt war!

Elke entdeckte dann noch für mich, das richtige Lokal zum Essen gehen! (der Wirt Werder Bremen Fan und als gelernter Maurer geht man ins Mörtel Stüble) 

09.06.2017 Etappe 6

Nach einem reichhaltigen Frühstück haben wir dann die Fahrt Richtung Arneburg aufgenommen immer an der Elbe entlang.

Top Wetter hat uns den Tag begleitet durch Wald und Wiesen-Landschaft. Wir sind durch einige Ortschaften gekommen wo ich mich gefragt habe, gibt es hier noch Einwohner? Weit und breit keine Menschenseele richtig gespenstisch!

Unsere Vesperpausen wurden von Tag zu Tag immer ein paar Minuten größer. Ich hatte für jeden Tag die Etappen in der Größenordnung 50 - 65 km geplant, was zu Elkes Freude auch meistens geklappt hat. 

In der Hansestadt Tangermünde machen wir Rast beim Bäcker. Elke ist hoch erfreut, dass Sie jede Etappe bis hierher ohne große Probleme geschafft hat.

Doch dann mussten wir am Nachmittag einige km durch den Wald auf Sandwege fahren, dass war für Elke doch anstrengen! 

In Arneburg angekommen, war ich froh das ich doch mein Handy hatte viele Umleitungen und gesperrte Straßen, doch dann unsere Straße hier muss unsere Unterkunft sein :-( schieben ist angesagt!

Wir haben eine ganze Wohnung für uns! Duschen, ausruhen und dann zur Burg essen gehen auf Empfehlung!

Doch die wollten unser Geld nicht, da sie ab 18 Uhr geschlossene Gesellschaft hatten. Gut wir gehen in den Goldenen Anker, sehr nette Bedienung. Wir haben uns auch nicht aus der Ruhe bringen lassen als Sturm und Gewitter aufzog! 

Auf dem Rückweg zur Wohnung am Konsum vorbei, eine Flasche Wein als Schlummertrunk. 

Frühstück TOP der Hausherr kam mit frischen Brötchen von der Nachtschicht! Nach der Zubereitung von Kaffee, Wurst und Käseplatte ging er ins Bett und wir auf die Piste Richtung Wittenberge!

10.06.2017 Etappe 7

Wieder ein wunderschöner Tag, strahlend blauer Himmel und wenig Wind, genau das Richtige für meine liebe Gute. Ich habe so das Gefühl es geht jetzt so in Richtung Spullen man verliert den Blick für die Landschaft.

Esel und Schaf beobachten uns beim Vespern! 

Wir kommen schon gegen Mittag in Wittenberge an. Heute ist es besonders gut und schnell gelaufen! Unsere Unterkunft heute Pension Tivoli eine sehr schöne ruhige Anlage mit sehr nette Hausleute.

Wir können eine ausgiebige Stadtbesichtigung unternehmen und in aller Ruhe einen Kaffee genießen. Leider haben wir nicht so das richtige Lokal zum Essen gefunden und wir sind nochmal zurück zur Unterkunft um nachzufragen!

Wir erhalten auch eine Empfehlung die sich gelohnt hat.

Brauhaus: Tisch ohne Reservierung keine Chance! Wir haben auch nur draußen einen Platz bekommen (Zeitlich limitiert) weil Elke dementsprechend argumentiert hat Fahrrad Elbe! Aber Essen TOP spitzen Qualität zu TOP Preisen.

11.06.2017 Etappe 8

Nach einem unterhaltsamen Frühstück (Hausherr hat erzählt ohne Punkt und Komma) sind wir wieder Richtung Deich und Elbe gestartet. 

Mein Handy zeigte eine andere Strecke, aber Elke wollte dann doch lieber am Deich entlang fahren "es läuft doch super, sonst sind wir wieder so Zeitig an der Unterkunft"    Doch es sollte anders kommen :-(

Es wurden wieder 80 km statt die geplanten 52!

Endlich angekommen, welches Haus ist es? Es gibt keine Hausnummern!

Elke sagt bleib bei den Fahrrädern ich gehe mal schauen und da kommt er, ein großer schwarzer bellender Hund Elke steht wie angewurzelt!

Bitte geht Du ruft Sie, ich rufe den Hund zu oh du bist ein ganz braver, er wedelt mit dem Schwanz und da erscheint auch schon die Dame des Hauses und sagt Er (der Hund) heißt Wolf und tut nichts!

" den Spruch hört Elke besonders gerne"

Dann werden wir von der ganzen Familie begrüßt, Vater und vier Kinderlein.

Elkes Gesicht schläft ein bei der Antwort auf die Frage, wo kann man hier Essen gehen? 11 km entfernt :-(

Die Dame des Hauses erkennt die Lage, bietet uns Kartoffeln und Quark an!

Kräuter sind im Garten und Bier haben wir kalt gestellt in Elkes Gesicht geht die Sonne auf und es wird ein tolles Abendessen zu zweit am Bauwagen mitten in der stillen Natur! 

Doch dann kam die Nacht in der stillen Natur, Kröten und Grillen musizieren um die Wette die ganze Nacht! 

12.06.2017 Etappe 9

Nach unsere musikalischen Nacht, freuen wir uns auf Frühstück natürlich auch unterm Freien Himmel bei Sonnenschein, Es ist an alles gedacht worden Wurst, Käse Schinken Tomaten einfach toll. Ich koche Kaffee nach altem Brauch immer zum aufbrühen heiß Wasser nachgießen :-))

Frisch gestärkt geht es dann um 09.00 Uhr wieder auf die Strecke Richtung Lauenburg unsere letzte Unterkunft vor Hamburg.

Elke spult nur noch, man merkt Ihr gehen jetzt so langsam die Körner aus!

Es zählt nur noch der Weg ist das Ziel und so kommen wir Mittags auch schon in Lauenburg an! Der Anblick des Hotels ist Baustelle, was wir aber wussten! Die Zimmer sind fertiggestellt und super eingerichtet.

Elke macht ein Mittagsschläfchen, damit wir dann am Nachmittag die Stadt / Altstadt anschauen können. Die Stadt Lauenburg ist nichts schönes eher schmuddelig aber die Altstadt entschädigt sehr schön!

Die Gastronomie lässt auch zu wünschen übrig und so landen wir in einer Pizzeria. Naja

Dann eben wieder zum Konsum Wein Nüsse für den Abend vorm Fernseher :-)))

13.06.2017 Etappe 10

Wir haben uns Gott sei Dank gegen das angebotene Frühstück für 15€ pro Person entschieden. (wir konnten nur ohne Frühstückt buchen da die Küche zum Buchungszeitpunkt noch Baustelle war)

Ich trage unser Gepäck nach unten zum Fahrrad und sehe leicht angesäuerte Handwerker die auf das Frühstück warten! Als wir uns auf den Weg machen kommt der Koch und entschuldigt sich, verschlafen! :-(( Wir gehen in eine Kleine Bäckerei am Eck Frühstücken für 5,75€ Hackepeter, Käse, Schinken und Brötchen sowie zwei Kännchen Kaffee. Elke ist glücklich es ist die letzte Etappe auf nach Hamburg!

Leider nieselt es ein wenig beim Start und der soll uns auch bis Hamburg - City Schauer weise begleiten.

Jetzt gibt es kein halten mehr "Non Stop" bis Hamburg City!

Hotel Lilienhof machte im Internet einen besseren Eindruck wie vorgefunden (in die Jahre gekommen, aber sauber).

Nach einem Stadtbummel kehren wir Abends beim Portugiesen "Zur Alte Flöte" ein. TOP Lokal.  

14.06.2017 HH

Heute steht Stadtbesichtigung inklusive Elbphilharmonie! 

15.06.2017 Heimreise

Gesund, glücklich und zufrieden zurück in Altenriet, es ist eine laue Nacht! So das wir zum krönenden Abschluss unsere Radtour, uns noch auf der Terrasse das kaltgestellte Jever einverleiben.