Cuba 2017 noch Baustelle!

Tag 1 Direktflug nach Cuba Holguin Flughafen und dann mit dem Bus weiter Santiago de Cuba Hotel Gran Encanto! Am Flughafen wurden wir von Dimas unseren Reiseleiter und Fernando unser Busfahrer begrüßt. 

Tag 2 Dieser Tag ist nur für die Erkundung der heimlichen Hauptstadt von Cuba bestimmt. Beim Spaziergang durch die Stadt gab es viele Informationen über die bewegte Geschichte Cubas. Außerdem haben wir die Kaserne Moncada besucht. Von dieser Kaserne wurde vor 50 Jahren die Revolution eingeleitet. 

Tag 3 Es geht in gemütlicher Fahr von Santiago (zweitgrößte Stadt Cubas) weiter in die Sierra Maestra. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Abstecher zur Pilgerstätte Basilica del Cobre! Dimas gibt uns die Information über die Pilgerstätte im Bus (er war ja schon so oft da und hat keine Lust mit zu gehen :-( leider) An der Basilica nimmt uns ein Priester auf die Seite und fragt wo ist Euer Guide?  Leider findet um diese Uhrzeit eine Andacht statt, dass weis Euer Reiseleiter :-( ! Nichts desto trotz besichtigen wir die Basilica so gut es geht, der Schutzpatronin die Basilica hat Hemingway seinen Nobelpreis gewidmet. Am frühen Nachmittag trafen wir in der Sierra Maestra gelegenes Hotel ein. Nach einem Willkommensdrink und Zimmer beziehen stand noch eine kleine Wanderung auf dem Programm. Carlos der Chef vom Hotel zeigte uns sein Reich rund ums Hotel. Nach einem reichhaltigen Abendessen vom Büffet tranken wir wieder mal Cubas Nationalgetränk  Mojito.  

Tag 4 Am Vormittag stand eine 3 -4 Stündige Wanderung auf dem Programm. Dimas kam zum guten Morgen wünschen und verschwand zu unsern erstaunen wieder. Wer ist unser Guide? Riccardo ein Beamter der seinen Job beim Statt gegen ein Bauernleben auf dem Lande eingetauscht hat. Was übrigens viele in Cuba machen! Riccardo spricht einiger maßen Deutsch "Das habe ich ohne Schule nur durch Zuhören, Fragen und nach plabbern gelernt" War seine Antwort auf meine Fragen nach seinem Deutsch. Riccardo zeigte uns die Fauna und Flora der Region aber auch einen Einblick der hier noch sehr allgegenwärtige Revolutionsgeschichte Cubas. Es war eine sehr schöne und informative Wanderung Riccardo hat sich sehr gut verkauft. 

Tag 5 Nach dem Frühstück geht es weiter in die Ostprovinz Granma nach Bayamo. Besichtigung der zweitältesten Stadt Cubas. Auf dem Weg dort hin machten wir einen Zwischenstopp bei der Familie (Dimas Schwester)! Jetzt wurde uns alles klar, für wen der Reiseleiter sich immer wieder abgeseilt hat um Besorgungen zu tätigen. Nach dem Zwischenstopp erreichten wir dann Bayamo hier begegnet einem die Geschichte des begonnenen Unabhängigkeitskrieges auf Schritt und Tritt. Am Nachmittag erreichten wir dann Camagüey, eine hübsche und kulturell reich ausgestattete Provinzhauptstadt. Übernachtung im Hotel Plaza. Vor dem Abendessen wurden wir noch schnell zur von avenToura unterstützte Kulturprojekt Camquito Cuba http://www.camaquito.org/ gebracht. Hier wurden uns von Kinder und jugendliche ein paar Tänze gezeigt. Und wir durften uns selbst zum...

Tag 6  Frühstück und dann gehts weiter durch die Zuckerrohrebene nach Sancti Spiritus. Besichtigung des erstaunlich gut erhaltenen kolonialen Stadtkerns echt beeindruckend. Nach einen Mittagssnack Sandwich Cubano (labrieges Weißbrot mit Ham oder Chicken nichts für Pappas Sohn). Gestärk oder auch nicht geht die Reise weiter Richtung Torre Iznaga wo wir den ehemaligen Sklaventurm besteigen konnten. Vom Turm hat man einen sehr schönen Ausblick über die Valle de los Ingenios. In Trinidat angekommen beziehen wir unsere erste Privatunterkunft Casa Particular. Auf der Fahrt dorthin klärte uns unser Reiseleiter Dimas: Leute wir beziehen hier Privatunterkünfte, bitte schraubt Eure Ansprüche nach unten, hier ist alles sehr primitiv! Ihr könnt hier keinen Luxus Bad oder Zimmer erwarten, seit Großzüge und Tolerant! Beim betreten der Unterkunft wurden wir sehr herzlich empfangen und zu unserer Überraschung waren die Zimmer Top gepflegt, sauber und das Bad sehr schön man sah auf Anhieb hier ist man privat und die Gastgeber wissen kein Service keine Gäste. 

Tag 7 Eine ruhige Nacht ist vorbei und wir freuen uns aufs Frühstück da wir laut Dimas nichts erwarten können war die Spannung groß. Zu unser Überraschung fanden wir ein reichlich gedeckter Tisch! Maria (27 j.) die Dame des Hauses bracht gleich frisch gebrühten Kaffee und wir mussten erkennen Englisch ist nicht immer die Sprache die einen weiter bringt. Aber wir haben es mit sehr viel Spaß und lachen gemeistert unser Rührei mit Schinken zubekommen. Obst und frisch gepressten Saft bis zum abwinken, Kuchen, Schinken, Käse, Honig, Deutsche Butter etc. alles vorhanden. Auf dem Weg zum Bus trafen sahen wir wie ärmlich doch diese Menschen hier leben um so mehr war für uns die Hochachtung für die Privatunterkünfte. Am Bus wurden wir wie jeden Morgen mit einem breitem Grinsen und Buenos dias vom Driver Fernando begrüßt. Am Vormittag war Besichtigungsbummel durch einer der schönsten Städte Cubas. (UNESCO Weltkulturerbe) Trinidad ist ein leicht verträumtes Städtchen wir besuchten die Iglsia de la Santisima, die Plaza Mayor mit seinen prächtigen Herrenhäuser der Zuckerbarone und das Museum über die Stadtgeschichte.

Der Nachmittag stand für Strand zur Verfügung wo rauf sich alle freuten! Am Abend dachten wir geht man schön irgend wo in ein kleines Restaurant essen, mal sehen was uns Dimas empfiehlt! Aber es kam wiedermal anders! Dimas meinte Ihr braucht nichts suchen ich habe etwas organisiert, El Galeon bitte einsteigen. Wieder ein Lokal eines Freundes. 

Tag 8 Heute gehts entlang der Panorama-Küstenstraße nach Ciefuegos. Der sogenannte "Perle des Südens" Nach der Ankunft besichtigten wir die Stadt, die früher als verrufenes Seeräubernest galt aber heute eine wichtige Industrie- und Hafenstadt ist. Sie liegt in einer imposanten Bucht und wird geprägt durch ihre herrschaftlichen Bauten aus dem 17. Jahrhundert. Palacio de Valle auf der Halbinsel Punta Gorda ist ein im maurischen Stil errichtete wunderschöne alte Villa von deren Dachterrasse aus man einen sehr schönen Ausblick auf die Bucht hat und in weiterferne den AKW Cubas sieht der aber niemals in betrieb ging. Mädchen die 15 j. alt geworden sind zeigen dies mit Bunten Kleidern. Ein geschäftstüchtiger Taxifahrer beziertst die Damen damit Sie platz nehmen in seinem Taxi für ein tolles Foto beim verlassen des Taxi wird dann dezent auf die Kasse hingewiesen, 1 cuc passt! Im bekannten Theater Terry wo Caruso und Sara Bernhardt als Bühne diente, sollte ich für nur durch die Kamera schauen 5 cuc zahlen ich haben mich durchgesetzt und habe ohne entrichten einer Gebühr das Gebäude verlassen. Am frühen Nachmittag bezogen wir unsere zweite Casa Particular (Privatunterkunft) Milbian die Gastgeberin plabbert in einen Stück ohne zu merken das wir nichts verstehen! Elke fragt Englisch No! Aber zu unserer Rettung kommt die Nachbarin die konnte Englisch. Als alle Klarheiten ausgeräumt waren sind wir losgezogen um ein Lokal für Abends zu suchen da unser Reiseleiter aufgeleidigt gemacht hat weil wir Ihn am Abend vorher kritisiert hatten. Lokal gefunden die Frauen gehen zurück zur Unterkunft, Casjen,  Bernhard und Roland wollten den Sonnenuntergang fotografieren. Es wurde die Blende Bucanero benutzt. Nach dem Essen fand auch Elke das der Mojito garnicht so schlecht schmeckt.

Tag 9 Und es geht weiter nach Las Terrazas, wobei es sich um ein Musterdorf handelt! Kaffeepause auf dem Weg war für Casjen und Dieter als Leute vom Bau das Highlight zum lästern. Ankunft Las Terrazas die Frauen brauchen mal wieder eine Kleinigkeit zum Essen und zu Ihrer Überraschung gibt es wiedermal Sandwich Cubano mit Ham oder Chicken. 

Bei einem Spaziergang durch die Gemeine wurde uns erklärt, welche Maßnahmen in den letzten Jahren getroffen worden sind, um getreu der Prinzipien der Nachhaltigkeit den Tourismus einerseits zu stärken und gleichzeitig den Schutz der Natur als oberstes Ziel zu bewahren. Im rahmen des Spaziergangs gab es im Cafe Maria eine köstliche Kaffeespezialität "a lo Cubano". Am Abend sind wir ins Restaurant El Romero! (Vegetarische Küche) Aber ich muss sagen "Topp" würde ich weiterempfehlen. 

Tag 10 Nach dem Frühstück ging es Richtung Soroa - Pinar del Rio - Vinales, nach wenigen km Soroa, der größte Orchiideengartens des Landes, auf 35000qm über 700 schiedene Arten Blüten gezüchtet wurden. Anschließend ging es auf der sogenannten Tabakroute in die Provinzhauptstadt, wo wir eine Humidore - Manufaktur hier konnte man die Herstellung aus nächster nähe sehen. Absolute Handarbeit! Auf der weiterfahrt gab es noch einen Stopp am "Los Jazmins" von hier bietet sich ein herrlicher Panaramablick auf das Tal von Vinales. In Vinales angekommen beziehen wir wieder Casa Particular bei Juana und Pipo! Pipo seine begrüßungs Worte waren "my castle is your castle" zur begrüßung gab es frischgepressten Mangosaft und ein Angebot für Kaffee was wir danken angenommen haben. Nach wenigen Minuten entdeckte ich einen Schwarm Truhthahngeier, damit ich den überblickt behalten konnte hat pipo mich aufs Dach begleitet und ich hatte freien Blick. Danke Pipo! Nach eine kleine erkundungs Spaziergang durch die Gemeinde sitz auf der Terrasse bei Pipo ein neuer Gast schnell haben wir erkannt, der kann deutsch. Nach wenigen Minuten wussten wir Jorge und Wiebke kommen aus Germany :-)) sind aber schon viele Jahre Gäste bei Juana & Pipo. Vor dem Abend essen musste 7 durfte ich noch Pipo seinen Mojito kosten! Ja davon drei Stück und die Nacht ist gerettet. Juana erklärte uns Sie würde gerne für uns Kochen, leider war der Abend schon geplant aber wir bestellten für den nächsten Abend und das gleich für fünf Personen! Verena, Ulla und Dieter haben sich bei uns eingeladen zur Freude von Juana.

Tag 11 Beim Frühstück freuen sich schon einige auf die anstehende Wanderung durch die landschaftlich sehr reizvolle Region des Vinales Tals.

Der einzige der mit wenig Freude dabei ist, ist Dimas der Reiseleiter! Elke Silvia Roland und Casjen gehen ihren Weg und müssen zur Kenntnis nehmen, die restliche Gruppe möchte spazieren zum vorteil von Dimas. Wir kommen an eine Grundschule vorbei die wir kulanter weise besuchen durften! Eigentlich nicht erlaubt! Wanderung war naja aber wenigstens konnte ich einige Bilder machen die andere nicht gemacht haben! (Vögel) zu Mittag erwartet uns ein landestypisches Mittagessen. (Reis mit Hühnchen) Am Nachmittag stand ein Exkursion durch das Höhlenkomplex von Santo Tomas, dem zweitgrößten Lateinamerikas. Eine echt schöne Sache sehr schöne Bilder, alle Teilnehmer an der Wanderung sind heil den steilen Aufstieg auch wieder runter gekommen. Auf der Fahr zur Unterkunft war es sehr ruhig im Bus :-)) Am Abend haben wir uns dann mit Ulla, Dieter und Verena bei uns im Haus zum Abendessen getroffen. Juana hat Ihr Versprechen übertroffen. Nach dem Essen noch ein kleiner Plausch bei Mojito mit Pipo, Jorge und Wieke!

Tag 12 Frühstück und dann heißt es Abschied nehmen von Juana und Pipo, aber auch von Wiebke und Jorge die sich auch auf Weg nach Havanna machen wo sie im Juli 2017 Ihre eigene Casa Particular eröffnen wollen! Auf dem Weg zum Stadtteil Vedado gab es noch einen Abstecher zum Künstler! Das schönste daran war die Musikeinlage, hier spürte man die Cubanische Rhythmen haben die Reisegruppe jetzt voll erreicht. (Ich hatte Gänsehaut) In Vedado angekommen Besuch einer Santera einen Einblick in die Santeria, die afroamerikanische Religion vieler Kubaner. Sehr viele Kubaner suchen Rat und Heil bei einer Santera, einem Santero oder einem Babalao sie sind praktizierende Anhänger dieser für Kuba so typischen Religion. Anschließend ging es ins Hotel Inglaterra. Am frühen Abend Bummel durch die Gassen von Havanna inklusiv Bar besuch mit Live Musik vom 90zig Jährigen! Da war nicht nur die Stimmung besonders auch der Preis für einen Mojito das fünffache wie sonst 12,50 €. Danach haben wir den Abend ausklingen lassen bei Mojito, Cuba Libre und heißen Rhythmen auf der Dachterrasse vom Hotel. Zu unsere Überraschung kamen Jorge & Wiebke auch noch vorbei. 

 

Tag 13 beginnt mit viel Durst zum Frühstück! Dann geht es auf Entdeckungstour durch die Altstadt sowie neuere Stadtteile Havannas. Die Entdeckungstour begann mit einem bummel durch die fazinierende Karibikmetropole entlang des Prado und des Malecon zum Castillo de la Real Fuerza. Von dort aus ging es über den Plaza de la Catedrale zum Ort der Stadtgründung El Templete an der Plaza de Armas. Nach dem gemeinsamen Mittagessen starteten wir unsere Besichtigungsfahrt durch die neueren Stadtteile Havannas: Vedado und Miramar. Außerdem wurde der riesige Kolumbus - Friedhof sowie den Revolutionsplatz Plaza de la Revolucion. Der letzte Abend haben wir dank Ulla & Dieter sowie gemeinsam mit Sigrun & Bernhard im Restaurant San Cristobal genießen. Hier dinierte auch Barack & Michelle Obama bei Ihrem besuch auf Cuba 2016.

 

Tag 14 Rückflug nach Deutschland